Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Der Vortrag gibt einen Überblick über die rechtsextremistische Szene in Bayern, die zunehmend heterogener geworden ist und einem ständigen Wandel unterliegt. Parteien streben nach politischem Einfluss, Neonazis bekennen sich aggressiv zum historischen Nationalsozialismus, Reichsbürger liefern sich Auseinandersetzungen mit Behörden, Internetaktivisten hetzen in Sozialen Netzwerken und neu-rechte Ideologen versuchen, rassistisches Gedankengut intellektuell zu verpacken.
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremistischen Parteien und Organisationen angehören oder der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

freie Plätze Nanny Staat - Soll der Staat öfter etwas regulieren?

(Eschenbach, ab Mi., 18.3., 19.00 Uhr )

Von Fahrverboten, Impfpflichten, Organspenden, Kita-Pflicht und Plastikverboten. Es gibt unzählige Themen: Ließen sich nicht mit gesetzlich vorgeschriebenen Abbiegeassistenten an LKWs und Bussen schwere Unfälle mit Radfahrern vermeiden? Welche Regelungen sollten für Organspenden gelten? Reicht es, mehr über die Bedeutung des Impfens gegen Masern aufzuklären? Sind die EU-Verbote für Wattestäbchen und Plastikstrohhalme zur Symbolpolitik geworden? Und die Diskussion um die Fahrverbote, Düngevorschriften, Lebensmittelampeln und Regeln im Netz? CO²-Steuern? Besser eine "Bepreisung" oder reichen Innovationen?

Jedes der Themen hat seine eigene Dynamik: Lobby-Verbände, Idealisten, Betroffene, Ideologen, Weltverbesserer, Pragmatiker, Wissenschaftler befeuern die Pro- und Contra-Argumente.
Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat wird an der Themafrage besonders deutlich: Sind z. B. ökologische Probleme nur über staatliche Regelungen zu lösen? Reichen vielleicht Aufklärungskampagnen und Informationsschriften? Und auch Blicke auf die Verhaltensökonomik sind interessant: Sind wir wirklich nur auf uns selber bezogen als Wähler und Verbraucher? Und es gibt neue Formen der Beeinflussung: Wollen wir unser Verhalten steuern lassen, ohne dass wir es merken (sollen)?

freie Plätze Wie jetzt: Macht die Politik Bilder oder machen Bilder Politik?

(Eschenbach, ab Mi., 13.5., 19.00 Uhr )

Die Macht der Bilder ist allgegenwärtig, sei es in Zeitungen oder Illustrierten, im Fernsehen oder in digitalen Netzwerken aller Formate. Was die Sache vertrackt macht: Alle Akteure wissen um die Wirkung und so ist es kein Wunder, dass Fotografen und Kameraleute ebenso wie Politiker alle Kanäle, Redaktionen ebenso wie YouTube-Kanäle, Instagram und Co. mit Fotos überschwemmen, sei es um zu dokumentieren, sei es mit mehr oder minder subtilen Manipulationsabsichten.

Wer sich ihren Strategien und Techniken unkritisch ausliefert, liefert sich u. U. auch unfairen Praktiken oder gar manipulativen Absichten aus. Was sich im Lauf der letzten Jahre stark verändert hat: Die Regeln werden nicht mehr in Redaktionsstuben gemacht, die "Medien alten Typs" verlieren ihre Selektionsfunktion und ihre Deutungshoheit. Das "Netz" erlaubt jedem, seine Position ungefiltert in die Welt zu twittern, Statements über YouTube zu schicken oder Fotos zu posten, gegebenenfalls nach Bearbeitung. Ziel ist häufig möglichst viele Followers und Likes.

Wie wenig vorbereitet die traditionelle Politik auf diese Entwicklung war, hat sich im Sommer 2019 deutlich bewiesen, als ein einziger YouTube-Film vor der Europawahl etliche Politiker in helle Aufregung versetzte. Ministerien und Parteien mühen sich seitdem verstärkt, neue Strategien zu entwickeln.

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